Für den RC Feld am See ist das Trainingslager eine seit Jahren gepflegte Routine im Frühling. Für Hannes Nindler war es eine Premiere. Tagesberichte des Obmanns und einen Bilderrückblick finden Sie hier.
Der erste Tag in Cesenatico war fast perfekt!Die Anreise verlief planmäßig! Die erste Ausfahrt um 13 Uhr, bei besten Wetterbedingungen (22 Grad und wolkenlos) diente als Einrollen der Teilnehmer an der Trainingswoche. 81,5 km - 2 Stunden 57 min, 27,5 km/h, flache Strecke mit 165 Höhenmeter!Mann des Tages Lindenhof Chef Hannes Nindler (erste Ausfahrt in einer großen Gruppe).
Aufgrund der schlechten Wetterprognose für Montag wurde das für morgen geplante Training vorverlegt. 18 Grad und wolkiges Wetter waren ideale Trainingsbedingungen!! Die heutige Ausfahrt über 132,7 km, 5 Stunden 13min, 25 km/h und 1400 Höhenmeter war relativ schwer, wurde aber von allen Teilnehmern hervorragend bewältigt. Das Verhalten in der Trainingsgruppe war, wie schon am erste Tag, perfekt! Männer des Tages: Markus Feichter und Harald Kaltenbacher!! Nach Renneinsatz am Vormittag nahmen sie an der Trainingsausfahrt teil mit 180 Gesamttageskilometer!!!
Teilweise starker Regen machte ein Training heute bis 16.00 unmöglich. Der Wettergott hatte jedoch ein Einsehen und so konnte der Großteil der Gruppe noch 1-1,5 Stunden Training absolvieren. Mann des Tages Adolf Scherwitzl (72 Jahre)! Unser Ältester radelte heute die meisten Tageskilometer (40).
Bei idealen Trainingsbedingungen (17 Grad und leichte Bewölkung) absolvierten wir heute eine 4 Stunden Trainingsfahrt durch das Hügelland von Cesenatico. Mit 1100 Höhenmetern ging es auf der gesamten Strecke stetig bergauf und bergab. (106 Km bei 4h 3min mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 26 km/h). Fahrer(in) des Tages Karin Writzel! Sie ließ bei den Anstiegen so manchen Herren (u. a. den Obmann) hinter sich!! Fazit: Wir haben jede Menge Spaß und alle die nicht dabei sind versäumen etwas!
Der fünfte Tag der Trainingswoche war wieder perfekt! 20 Grad und wolkenloses Wetter waren heute die Beleiter auf unserer Ausfahrt nach San Marino! Wir absolvierten 104 km in 4 Stunden! Die Durchschnittsgeschwindigkeit betrug 26 km/h bei 950 Höhenmetern! Wir besuchten das historische Zentrum von San Marino und genossen die unglaubliche Aussicht in das Hügelland und zur Adria! Fahrer des Tages: Karl Staudacher! Als einer unserer Ältesten fuhr er immer im Wind und bergauf immer in der Spitzengruppe!
Die heutige Ausfahrt in Cesenatico wird definitiv Aufahme in der Clubgeschichte finden! Aufgrund eines Erdrutsches auf der geplanten Strecken begaben wir uns, auf Empfehlung unseres Mitgliedes Gerhart Grünanger, auf eine völlig neue Strecke! Haimo Salcher und Adi Scherwitzl wendeten in der Nähe von Cesena und traten die Heimreise nach Cesenatico an! Laut Gerharts Aussagen sollte es sich um eine relativ harmlose Strecke handeln.
Doch es sollte alles anders kommen! Nach Cesena bogen wir rechts Richtung Bertinoro ab und mußten zum Aufwärmen einen Anstieg über 250 Meter und ca. 20 % Steigung bewältigen! Doch es sollte noch schlimmer kommen! Nach ca. 20 km absolvierten wir einen Anstieg mit 7 km und ca. 500 Höhenmetern und nach eine kurzen Abfahrt baute sich eine unglaubliche Rampe mit 500 Meter und 29 % Maximalsteigung vor uns auf! Ein Teil der Mannschaft handelte nach dem Motte "Wer sein Fahrrad liebt der schiebt!". Die landschaftliche Schönheit entschädigte uns aber für die Anstrengungen! Nach einer rasanten Abfahrt über Ranchio kamen wir nach Borello und erreichten nach 5:20 Stunden und 138 km - 1300 Höhenmeter - Durschnittsgeschwindigkeit 26 km/h unser Hotel in Cesenatico! Es war ein unglaubliches Erlebnis und alle Fahrer bedankten sich nochmals bei Gerhart Grünanger für den Tourtipp! Mann des Tages: Haimo Salcher! Er ist sicher (nicht) der bestangezogenste Radfahrer unserer Mannschaft!
Der letzte Tag in Cesenatico. Pünktlich um 9 Uhr wurde mit dem Training begonnen. Am heutigen Tag stand lockeres Pedalieren auf dem Programm. Ausgemacht wurde am Anfang das niemand in der Gruppe auf das große Kettenblatt schaltet, sonst eine Kaffeerunde fällig werden würde. Alle Sportler hielten sich an die Anweisung des Obmanns und spulten in 2 Stunden, 51 Km und 200 Höhenmeter herunter. Bei Frühlingshaften Temperaturen rundete dieser Tag unsere erfolgreiche Trainingswoche ab und pünktlich um 12 Uhr wurde die Heimreise angetreten.